Vereinsreise Rorschach 15.06.-18.06.2026
Am Montag, 15. Juni, machten wir uns um 8:30 Uhr auf den Weg Richtung Rorschach. Bei der Autobahnraststätte Affoltern am Albis gönnten wir uns zur Stärkung einen feinen Kaffee mit Gipfeli. Etwas überrascht waren wir, als wir am Montagmorgen um 10 Uhr vor dem Gubristtunnel in einen Stau gerieten. Im Schritttempo ging es bis Dietikon, bevor der Verkehr wieder flüssig wurde.
Gegen Mittag erreichten wir Rorschach. Nach dem Mittagessen im Hotel bezogen wir unsere Zimmer. Die stilvolle Einrichtung wurde dem Namen Hotel Mozart mehr als gerecht. Besonders freuten wir uns über den seitlichen Blick auf den glitzernden Bodensee. Am Nachmittag spazierten wir gemütlich entlang der Seepromenade und entdeckten ein einladendes See-Café, in dem wir gleich einen Tisch für das Abendessen reservierten. Den ersten Reisetag liessen wir anschliessend bei einer gemütlichen Runde Kartenspiele auf der Hotelterrasse ausklingen.
Nach einem reichhaltigen Frühstück im stilvollen Mozart-Ambiente nahmen wir am Dienstag das Schiff nach Bregenz. Die eineinhalbstündige Fahrt über den Bodensee war bereits ein Erlebnis für sich. Bregenz beeindruckte uns mit seinen grosszügigen Plätzen und der weitläufigen Uferpromenade. Schon vom Schiff aus fiel unser Blick auf die berühmte Seebühne. Ein Bummel durch die malerische Altstadt durfte ebenso wenig fehlen wie ein feines Mittagessen. Besonders gefielen uns die vielen kleinen, individuellen Geschäfte mit ihrem aussergewöhnlichen Angebot. Am späten Nachmittag brachte uns der Zug zurück nach Rorschach, das gleich über drei Bahnhöfe verfügt. Den Tag liessen wir erneut bei einem gemütlichen Abendessen im See-Café ausklingen.
Am Mittwoch stand die Insel Lindau auf dem Programm. Wieder genossen wir die Schifffahrt über den Bodensee und beobachteten die zahlreichen Segelboote auf dem Wasser. Lindau in Bayern wirkt im Vergleich zu Bregenz deutlich kleiner, dafür herrschte dort reges touristisches Treiben. Das charmante Städtchen mit seiner langen Geschichte verzauberte uns sofort. Seit 1850 führt die Eisenbahn direkt auf die Insel. Zwischen den historischen Gassen reihten sich Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte aneinander, die zum Verweilen einluden. Nach einem feinen Mittagessen erkundeten wir die Insel gemütlich mit dem «Zügli». Viel zu schnell war es Zeit für die Rückfahrt nach Rorschach. Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir in einem Restaurant auf der anderen Seite des Ortes. Bis zum Sonnenuntergang sassen wir am See und genossen die besondere Stimmung.
Nach einem letzten feinen Frühstück hiess es am Donnerstag Abschied nehmen. Nach dem Auschecken fuhren wir Richtung Vaduz. Vom Rorschacherberg bot sich uns noch einmal ein herrlicher Blick über den Bodensee. Anschliessend führte die Fahrt über Heiden durch das sanft hügelige Appenzellerland nach Liechtenstein. Unser erstes Ziel war das Schloss von Fürst Hans-Adam II. – leider war er gerade nicht zu Hause. Dafür wurden wir mit einer traumhaften Aussicht über Liechtenstein und das Rheintal belohnt. In Vaduz schlenderten wir über die schöne Flaniermeile mit ihren verschiedenen Museen. Besonders beeindruckte uns der Besuch der Schatzkammer, wo wir unter anderem die Fürstenkrone sowie kostbare Fabergé-Eier aus Russland bestaunen konnten. Anschliessend machten wir uns auf den Heimweg und erreichten Luzern um 16 Uhr – diesmal ganz ohne Stau, gesund und munter.
Jeannette Belger
Pro Audito Luzern
