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Naturpark Gantrisch 22.08.2026

 

Zehn Personen liessen sich auf das Abenteuer Naturpark Gantrisch ein. Früh am Morgen, um 8 Uhr, machten wir uns mit Zug und Postauto auf den Weg. Über Bern ging es zur Schwarzwasserbrücke, wo wir unseren ersten Halt einlegten. Dort erwartete uns die eindrückliche Schwarzwasserschlucht – ein wahrer Schweizer Canyon, tief eingeschnitten und von beeindruckender Schönheit.

Anschliessend brachte uns das Postauto weiter durch die hügelige, imposante Landschaft. Fast fühlten wir uns wie in einem Heimatfilm à la «Ueli der Knecht», denn die Landschaft strahlt eine ganz besondere Ursprünglichkeit aus.

In Rüschegg machten wir es uns an einem grossen Tisch gemütlich und genossen gemeinsam unser Picknick. Gut gestärkt wanderten wir danach auf dem leichten Weg zum Gäggersteg. Der 430 Meter lange Steg führt bis zu acht Meter über dem Waldboden. Auf seinem höchsten Punkt eröffnete sich uns ein herrlicher Blick: Über die Baumwipfel hinweg schweifte unser Blick zu den Bergen, auf der anderen Seite weit hinaus ins Mittelland.

Es war ein Moment zum Innehalten. Die Ruhe des Waldes, die Weite der Landschaft und die unbeschreibliche Kraft der Natur zogen uns alle in ihren Bann.

Der Naturpark Gantrisch hat für jeden etwas zu bieten – von Museen und Restaurants bis hin zu Familien- und Themenwegen. Mit einer Fläche von 414 km² umfasst er 19 Gemeinden, davon 18 im Kanton Bern.

Unser Tag hat gezeigt: Der Naturpark Gantrisch ist ein lohnendes Ausflugsziel und absolut empfehlenswert.

 

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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