Eine Bahnfahrt durch die Schweiz 20.05.2026
Schon um 7.45 Uhr am Morgen standen die Teilnehmenden am Bahnhof Luzern parat, um die Bahnfahrt durch die Schweiz zu geniessen. Am Morgen regnete es, im Verlauf des Tages wurde es zunehmend sonnig.
So fuhren wir als erstes Richtung Thun. Mit der kurzen Umsteigezeit in Olten funktionierte es gut. In Thun angekommen spazierten wir zur Rösterei Heer, dort genossen wir ein Café und Gipfeli. Den Kaffee bezieht die Rösterei über die Kooperativen aus verschiedenen Ländern wie Brasilien oder Tansania. Der Kaffee wird in der eigenen Rösterei zubereitet.
Anschliessend fuhren wir weiter nach Fribourg, wo uns strahlender Sonnenschein erwartete. Wir spazierten die Bahnhofstrasse hinunter zur Rue de Romont, wo Marktstände aufgestellt waren. Im Restaurant Da Antonio hatten wir für die Gruppe reserviert. Das Menu war vorzüglich, es gab Huhn an Currysauce mit Reis und Rucola. Auf der Rue de Romont marschierten ganze Gruppen von tschechischen Eishockeyfans vorbei, die das Spiel in Fribourg nicht verpassen wollten.
Nach dem feinen Essen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die einen blieben im Restaurant und die anderen spazierten gemütlich zur Kathedrale. Die Spitzen des Turms sahen wir von Weitem. Die 74 m hohe Kathedrale wurde 1157 gegründet und 1512 als Stiftskirche St. Nikolaus errichtet. Die Reliquien (der Arm) des heiligen Nicolaus wurden von Rom 1506 überführt, 1514 die Hülle angefertigt und 1758 auf den Sockel gestellt. 1924 wurde die Stiftskirche in den Rang einer Kathedrale erhoben.
Um halb vier nahmen wir den Zug Eine Bund kamen pünktlich um 17 Uhr in Luzern an.
Jeannette Belger
Pro Audito Luzern
