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Autor: Jeannette Belger

KKL Luzern führt Auracast für barrierefreies Hören ein

 

Musik, Sprache und Veranstaltungen sollen für möglichst viele Menschen zugänglich sein. Das KKL Luzern führt deshalb die neue Hörunterstützung Auracast ein. Sie ermöglicht es, Audiosignale direkt auf kompatible Hörgeräte, Implantate oder Kopfhörer zu übertragen. Begleitet von Pro Audito wurde das System in zwei Tests geprüft.

Mit dem installierten Auri-System von Listen Technologies ist das KKL Luzern gemäss Schweizer Importeur schweizweit das erste Konzerthaus dieser Grössenordnung, das auf diese Technologie setzt. Auracast steht im Konzertsaal, Luzerner Saal und Auditorium bei Kulturveranstaltungen zur Verfügung. Für Gäste ohne kompatibles Endgerät können an der Abendkasse ohne Voranmeldung Empfänger mit Umhänge-Induktionsschlaufe bezogen werden.

Die Einführung ist zugleich Teil des Engagements des KKL Luzern für mehr Barrierefreiheit. «Zugänglichkeit und Barrierefreiheit» bildet eines der gesellschaftlichen Themen der Nachhaltigkeitsstrategie des KKL Luzern.

Weitere Informationen: Barrierefreiheit im KKL Luzern

 

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Vereinsausflug Thun 28.10.2026

 

Vereinsausflug nach Thun – ein Tag voller schöner Eindrücke

30 Teilnehmende meldeten sich für unseren Vereinsausflug nach Thun an. Bei der Begrüssung machte ich Hoffnung auf eine Wetterbesserung und erwähnte die Vorhersage, dass es am Nachmittag sonniger werden sollte. Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen, dafür war unsere Stimmung umso besser!

Auch die neue Geschäftsleiterin Nadia Theiler war mit dabei. Sie begrüsste alle herzlich auf Ihrem ersten Vereinsausflug. Nadia berichtete von ihrem gelungenen Start auf der Geschäftsstelle und den vielen spannenden, humorvollen und bereichernden Begegnungen mit den verschiedenen Menschen. Zum Schluss bedankte sich Nadia bei allen Reisenden für die Mitgliedschaft und den offenen Empfang.

Ein erster Halt im idyllischen Iseltwald

Schon während der Fahrt über den Brünig konnten wir die wunderschöne Farbenpracht der Bäume bestaunen. In Iseltwald legten wir unseren ersten Halt ein. Gemütlich spazierten wir durch das idyllische, ursprüngliche Dorf bis zum Café. Die Ruhe des Ortes fiel besonders auf. Ein Mitglied meinte sogar, ihre Ohren seien ganz verstopft, weil es hier so still sei. Die alten Holzchalets, von denen einige bereits über 300 Jahre alt sind, verleihen dem Dorf seinen ganz besonderen Charme. Die herrliche Lage direkt am See und die gemütliche Atmosphäre im Café taten einfach gut und liessen uns für einen Moment den Alltag vergessen.

Kulinarische Genüsse in Thun

Anschliessend ging die Fahrt weiter nach Thun. Unser Carchauffeur wählte die rechte Seeseite und meisterte die kurvenreiche Strasse, die sich mutig dem Ufer entlangschlängelt. In Thun angekommen, erwartete uns leider nicht der erhoffte Sonnenschein, sondern ein feiner Nieselregen. So machten wir uns direkt über die Holzbrücke auf den Weg zum Hotel Beau Rivage.

Dort war im Saal bereits für uns gedeckt, und freundliche Kellner hiessen uns willkommen. Das wunderbare Menü hatten wir im Voraus reserviert und unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Das Essen war ausgezeichnet und die Küche verdiente ein dickes Lob. Bei angeregten Gesprächen über Gott und die Welt verging die Zeit wie im Nu. Es wurde geplaudert, gelacht und natürlich auch genossen.

Mystische Stimmung im Emmental und süsse Versuchungen bei Kambly

Um halb drei Uhr machten wir uns wieder auf den Weg. Die Fahrt führte uns durch das hügelige Emmental und über den Schallenberg nach Trubschachen. Tief hingen die Wolken in den Tälern und tauchten die Landschaft in eine mystische Stimmung. Ein eindrückliches Naturschauspiel, das uns trotz des trüben Wetters begeisterte.

Bei der Kambly-Fabrik angekommen, waren unsere Bäuche vom feinen Mittagessen noch immer gut gefüllt. Doch angesichts der vielen köstlichen Guetsli konnten wir der Versuchung kaum widerstehen. Hier noch ein Guetsli probieren, dort eine weitere Sorte entdecken. Die Auswahl war einfach zu verlockend! So stiegen wir nach dem Besuch nicht nur mit vielen schönen Eindrücken, sondern auch mit gut gefüllten Taschen wieder in den Car.

Ein schöner Tag klingt aus

Die Heimreise verlief ruhig und erfreulicherweise ganz ohne Stau. Auch wenn sich die versprochene Wetterbesserung nicht eingestellt hatte, durften wir einen rundum gelungenen Vereinsausflug erleben. Die schönen Landschaften, das gemütliche Beisammensein, das feine Essen und die süssen Entdeckungen bei Kambly machten diesen Tag zu etwas Besonderem.

Zum Abschluss durfte ein herzliches Dankeschön nicht fehlen. Ein grosses Merci an alle Mitglieder, die unserem Verein treu bleiben und mit ihrer Teilnahme solche gemeinsamen Erlebnisse möglich machen. Es ist schön, gemeinsam unterwegs zu sein, miteinander zu lachen und wertvolle Erinnerungen zu sammeln.

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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Vereinsreise Lenzerheide 07.10-08.10.2026

 

Zwei gemütliche Tage auf der Lenzerheide

Pünktlich am Mittwoch, 7. Oktober 2026, versammelten sich alle Reiseteilnehmenden am Bahnhof Luzern. Voller Vorfreude starteten wir zu unserer gemütlichen zweitägigen Vereinsreise auf die Lenzerheide.

Unser erster Halt führte uns an den Walensee. Schon von der Autobahnraststätte aus bot sich uns ein herrlicher Blick auf den See und die majestätischen Churfirsten. Der Himmel strahlte in kräftigem Blau, und die Morgensonne sorgte für beste Reiselaune. Bei Café und Gipfeli stärkten wir uns für die Weiterfahrt. Wir nahmen die letzte Etappe unter die Räder und erreichten schon bald die Lenzerheide.

Nach der längeren Fahrt tat es richtig gut, sich bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Ort die Beine zu vertreten und die frische Bergluft zu geniessen. Anschliessend liessen wir uns im Hotel Lenzerhorn ein feines Mittagessen schmecken.

Am Nachmittag zogen zwar Wolken auf, doch davon liessen wir uns die gute Laune nicht verderben. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, um den Heidsee zu umrunden. Ein zügiger Wind liess uns allerdings bald nach einem gemütlichen Plätzchen im Café Ausschau halten. Bei einem wärmenden Getränk konnten wir uns wieder aufwärmen und die gemeinsame Zeit geniessen.

Den Abend liessen wir in geselliger Runde bei einem feinen Nachtessen ausklingen. Anschliessend wurde an der Bar gejasst, gelacht und geplaudert – ein rundum gemütlicher Abschluss unseres ersten Reisetages.

Am Donnerstag, 8. Oktober, trafen wir uns bereits um 8 Uhr zum Morgenessen. Das reichhaltige Buffet bot alles, was das Herz begehrt, und sorgte für einen guten Start in den neuen Tag.

Eigentlich stand eine Fahrt auf die Alp auf dem Programm. Da es jedoch leicht regnete, disponierten wir kurzerhand um. Stattdessen erkundeten wir die Läden im Ort und machten uns anschliessend auf den Weg nach Chur. Die Bündner Hauptstadt empfing uns mit ihrer wunderschönen, verwinkelten Altstadt, den schmucken Gassen und den vielen kleinen Läden, die zum Stöbern und Verweilen einluden.

Auf Wunsch eines Vereinsmitglieds suchte ich ein Restaurant aus, in dem wir die Bündner Spezialität Capuns geniessen konnten. Das feine Gericht fand bei fast allen grossen Anklang – und so kamen auch die Liebhaber der regionalen Küche voll auf ihre Rechnung.

Um 14 Uhr hiess es bereits wieder Abschied nehmen und die Heimreise anzutreten. Zum Glück kamen wir staufrei voran und erreichten unser Ziel ohne grössere Verzögerungen.

So gingen zwei abwechslungsreiche und gemütliche Reisetage viel zu schnell zu Ende. Wir kehrten mit vielen schönen Eindrücken, fröhlichen Erinnerungen im Gepäck nach Hause zurück. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Vereinsreise mit ihrer guten Laune und Geselligkeit bereichert haben!

 

Jeannette Belger
Pr Audito Luzern

 

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Magdalena-Einsiedelei 24.09.2026

 

Für den Anlass gab es zahlreiche Anmeldungen. Deshalb buchten wir einen 20-Platz-Kleinbus mit Fahrer. Markus war ein einfühlsamer Fahrer und brachte uns zuerst nach Freiburg. Dort assen wir früh zu Mittag, nachdem wir uns die Füsse vertraten.

Um 13 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Eingang der Magdalena-Schlucht in Düdingen. Der Führer wartete bereits auf uns. Über die Einsiedelei gibt es wenig Dokumente aus der Vergangenheit. Dafür existieren umso mehr Überlieferungen und verschiedene Versionen der Entstehungsgeschichte, wie uns der Führer erklärte.

Die Magdalena-Einsiedelei in Räsch bei Düdingen ist in den Felswänden über dem Schiffenen-Stausee eingehauen. Sie besteht aus verschiedenen Räumen mit einer Gesamtlänge von 120 m. Bereits im 15. Jahrhundert wird die Einsiedelei erwähnt. 1609 hat ein Einsiedler zwei Zellen aus dem Felsen gehauen und dort 30 Jahre verbracht. In der Magdalena-Einsiedelei wurde am 8. Juli 1691 durch Bischof Pierre de Montenach zu Ehren der hl. Maria Magdalena geweiht. Zur Gestaltung der Raumflucht haben jedoch vor allem die Einsiedler Johan Dupré und sein Gehilfe Johann Liecht Ende des 17. Jhd. beigetragen. Die Pfarrei Düdingen ist Eigentümerin der Einsiedelei. Um sie vor einem Einsturz zu bewahren und für die Öffentlichkeit zu erhalten, hat die Pfarrei in den Jahren 2005/06 umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt.
Quelle: Pfarrei Düdingen

Für uns war es sehr eindrücklich zu sehen, wie früher Räume von Hand aus dem Felsen gehauen wurden.  Nach der informativen Führung machten wir uns vor dem Feierabendverkehr auf den Heimweg und blickten auf einen erlebnisreichen Nachmittag zurück.

Jeannette Belger
Pr Audito Luzern

 

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Führung Rathaus vom 09.09.2026

 

Als Ratspräsidentin 2025/26 kenne ich das Rathaus und das politische Geschehen der Stadt Luzern bestens. Umso mehr freute es mich, den 25 anwesenden Mitgliedern von Pro Audito Luzern einen Einblick in das Ratsgeschehen und meine Tätigkeit als Ratspräsidentin geben zu dürfen.

Im Anschluss führte uns Barbara Meyer, Betriebsleiterin des Rathauses, durch das Am Rhyn Haus und das historische Rathaus und vermittelte uns viel Wissenswertes über die Geschichte dieser besonderen Gebäude.

Das Rathaus am Kornmarkt wurde zwischen 1602 und 1606 vom Baumeister Anton Isenmann im Stil der italienischen Renaissance erbaut. Bereits am 24. Juni 1606 fand hier die erste Ratssitzung statt – und noch heute wird an diesem geschichtsträchtigen Ort über die Zukunft unserer Stadt beraten und entschieden.

Besonders beeindruckt haben uns der historische Porträtsaal und die Alte Kanzlei von Renward Cysat. In dieser Schreibstube wirkte Cysat als Luzerner Stadtschreiber und hinterliess umfangreiche Aufzeichnungen über das damalige Leben in Luzern.

Für mich war es schön, den Mitgliedern von Pro Audito Luzern einen Ort näherzubringen, der mich während meines Präsidialjahres intensiv begleitet hat.

Bei einem gemütlichen Apéro liessen wir den interessanten Nachmittag in geselliger Runde ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön an Barbara Meyer für die spannende Führung und an alle Teilnehmenden für ihr grosses Interesse.

Mirjam Fries
Präsidentin Pro Audito Luzern

 

 

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Naturpark Gantrisch 22.08.2026

 

Zehn Personen liessen sich auf das Abenteuer Naturpark Gantrisch ein. Früh am Morgen, um 8 Uhr, machten wir uns mit Zug und Postauto auf den Weg. Über Bern ging es zur Schwarzwasserbrücke, wo wir unseren ersten Halt einlegten. Dort erwartete uns die eindrückliche Schwarzwasserschlucht – ein wahrer Schweizer Canyon, tief eingeschnitten und von beeindruckender Schönheit.

Anschliessend brachte uns das Postauto weiter durch die hügelige, imposante Landschaft. Fast fühlten wir uns wie in einem Heimatfilm à la «Ueli der Knecht», denn die Landschaft strahlt eine ganz besondere Ursprünglichkeit aus.

In Rüschegg machten wir es uns an einem grossen Tisch gemütlich und genossen gemeinsam unser Picknick. Gut gestärkt wanderten wir danach auf dem leichten Weg zum Gäggersteg. Der 430 Meter lange Steg führt bis zu acht Meter über dem Waldboden. Auf seinem höchsten Punkt eröffnete sich uns ein herrlicher Blick: Über die Baumwipfel hinweg schweifte unser Blick zu den Bergen, auf der anderen Seite weit hinaus ins Mittelland.

Es war ein Moment zum Innehalten. Die Ruhe des Waldes, die Weite der Landschaft und die unbeschreibliche Kraft der Natur zogen uns alle in ihren Bann.

Der Naturpark Gantrisch hat für jeden etwas zu bieten – von Museen und Restaurants bis hin zu Familien- und Themenwegen. Mit einer Fläche von 414 km² umfasst er 19 Gemeinden, davon 18 im Kanton Bern.

Unser Tag hat gezeigt: Der Naturpark Gantrisch ist ein lohnendes Ausflugsziel und absolut empfehlenswert.

 

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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Fluonalp 06.08.2026

 

Mit zwei Kleinbussen machten wir uns auf den Weg zur Fluonalp. Insgesamt hatten sich 22 Interessierte für den Ausflug angemeldet. Bereits die Fahrt hinauf auf die Alp war ein kleines Abenteuer: Die Strasse war schmal und wies einige Schlaglöcher auf. Umso grösser war die Freude, als wir wohlbehalten oben ankamen.

Bei angenehmen Temperaturen und bester Laune erkundeten wir die Fluonalp. Schon früher führte ein Säumerweg über die Alp, und Käse wird hier seit jeher hergestellt. Besonders beeindruckend war die herrliche Aussicht auf den Sarnersee und die umliegenden Berge. Bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zum Vierwaldstättersee und nach Küssnacht. Die Fluonalp ist ein wunderbares Wandergebiet mit zahlreichen schönen Wegen.

Anschliessend genossen wir ein feines Zmittag. Es gab Älplermagronen mit Apfelmus. Sie schmeckten so gut, dass viele gerne noch einen Nachschlag nahmen.

Um 13 Uhr begann die Besichtigung der Alpkäserei. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und konnten dank der Höranlage allen Erklärungen gut folgen. Der Älpler Thomas Schnider empfing uns persönlich und gewährte uns spannende Einblicke in seinen Alltag. Sein Arbeitstag beginnt bereits um halb vier Uhr morgens. Nach dem Melken holt er die Milch und beginnt anschliessend mit der Käseherstellung.

Im Juni verarbeitete er täglich über 2’000 Liter Milch. Mit den steigenden Temperaturen geben die Kühe jedoch immer weniger Milch. Zurzeit sind es noch rund 800 Liter von den 140 Giswiler Kühen.

Täglich werden auf der Fluonalp Alp-Sbrinz AOP, Alpkäse, Ziger und Anke hergestellt. Die Käserei wurde umgebaut und bietet nun deutlich mehr Platz. Auch im ehemaligen Stall stehen zusätzliche Tische zur Verfügung, an denen die Gäste gemütlich essen können.

Besonders interessant war die Erklärung, wie der Geschmack des Käses entsteht. Dieser wird unter anderem durch die hauseigene Labmischung des Käsers beeinflusst. Die grossen Sbrinz-Laibe werden während zweier Tage im Salzbad eingelegt, bevor sie in den Lagerraum kommen. Dort werden sie regelmässig mit Salzwasser gepflegt und gewendet. Erst im nächsten Jahr sind sie ausgereift und gelangen in den Verkauf.

Die vielen interessanten Informationen und Einblicke in die traditionelle Alpkäseherstellung waren für uns alle sehr spannend. Nach der Besichtigung der zweiten Gruppe liessen wir den gelungenen Ausflug gemütlich ausklingen und machten uns auf den Heimweg.

Und das Beste zum Schluss: Wir kamen ohne Stau nach Hause.

 

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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Wolzenalp 21.07.2026

 

Mit dem Kleinbus machten wir uns auf den Weg ins Toggenburg. Für die meisten Teilnehmenden war es der erste Besuch in dieser wunderschönen Region. Umso grösser war die Begeisterung über das idyllische Tal mit seinen saftig grünen Wiesen, sanften Hügeln und beeindruckenden Bergen.

Nach einer Fahrt von rund eineinviertel Stunden erreichten wir Krummenau. Von dort schwebten wir mit der Sesselbahn in etwa 15 Minuten gemütlich hinauf auf die Wolzenalp. Während der Fahrt genossen wir die herrliche Aussicht auf die Felder und die reizvolle Landschaft.

Oben angekommen, spazierten wir zum Bergrestaurant, das sich schon bald mit Gästen füllte. Das feine Mittagessen schmeckte allen ausgezeichnet und gab uns die nötige Stärkung für den anschliessenden Rundgang auf dem Moorweg.

Eine Barfusswanderung, wie wir sie uns vorgestellt hatten, wurde es zwar nicht. Einige Moorlöcher gab es zu entdecken, doch wir begnügten uns damit, sie aus sicherer Entfernung zu bestaunen. Der Weg führte durch eine malerische Moorlandschaft mit einer faszinierenden Pflanzenwelt, die viele von uns zum Staunen brachte. Der letzte Abschnitt verlief durch den schattigen Wald zurück zur Sesselbahn.

Auch die Heimreise verlief angenehm, da wir den Stau geschickt umfahren konnten. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungener und besonders schöner Ausflug, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

 

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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Archehof, Hildisrieden 09.07.2026

 

Der Archehof ist ein ganz besonderer Ort. Warum das so ist, erfuhren wir im Laufe des Tages.

Unser erster Halt führte uns am Morgen nach Sempach. Bei strahlendem Sonnenschein flanierten wir gemütlich der Seepromenade entlang. Während die einen den Weg Richtung Camping einschlugen, zog es die anderen zum Minigolfplatz. Natürlich blieb auch Zeit für einen Kaffee und sogar für eine Runde Minigolf. Anschliessend genossen wir im Restaurant Türmli in Sempach ein feines Mittagessen.

Am Nachmittag ging es weiter nach Hildisrieden, hoch über Sempach. Dort liegt der Archehof mit einer traumhaften Aussicht auf den Sempachersee. Es war ein heisser Sommertag, und alle waren froh um ein schattiges Plätzchen. Hofbesitzer Urs Amrein begrüsste uns persönlich und hiess uns herzlich willkommen.

Auf dem Archehof werden zahlreiche seltene und gefährdete Tierrassen gehalten: Rätisches Grauvieh, Bündner Strahlenziegen, Schweizer Fehkaninchen, Appenzeller Spitzhaubenhühner, Diepholzer Gänse und sogar dunkle Bienen. Damit leistet der Hof einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Zu Beginn zeigte uns Urs den beeindruckenden Lebensturm. Auf mehreren Etagen bietet er zahlreichen Tierarten wertvollen Lebensraum und fördert die Biodiversität. Anschliessend führte er uns durch die Hochstamm-Obstanlage mit Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbäumen. Besonders spannend fanden wir die Baumpatenschaften: Jeder Baum erhält ein Namensschild, die Patinnen und Paten dürfen die Früchte ernten und erleben bei besonderen Hoftagen die Natur hautnah.

Auf dem Gelände wachsen zudem viele alte Obstsorten. Sogar weisse Kirschen konnten wir entdecken – für viele von uns eine echte Überraschung.

Ein weiteres Highlight war der neue Degustationsraum. Dort können verschiedene Frucht- und Weinbrände verkostet werden – natürlich mit herrlichem Blick über den Sempachersee.

Unterhalb des Hofes entdeckten wir ein idyllisch gelegenes Baumhaus, das gemietet werden kann. Die einzigartige Lage und die liebevolle Gestaltung des Archehofs begeisterten uns alle.

Zum Abschluss stöberten wir noch im Hofladen, der allerlei feine regionale Produkte anbietet. Bei einer erfrischenden Glace liessen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen, bevor wir uns – mit vielen schönen Eindrücken und gut gefüllten Einkaufstaschen – auf den Heimweg machten.

 

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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Gedächtnistraining

Besser kombinieren und erinnern

Wie kann ich mir etwas merken, und mich auch Monate oder Jahre später noch daran erinnern?

Die Teilnehmenden erfahren, dass ein bewusstes Wahrnehmen über unsere Sinne, hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen, die Aufmerksamkeit steigert.

 

Daten
31.08. 28.09. 26.10. 30.11. 21.12.2026

 

Einstieg jederzeit möglich.

 

Anmelden
Bei Pro Audito Luzern bis 14.09.2026 telefonisch, per Mail, mit dem Kontaktformular.

Pro Audito Luzern
Hirschmattstr. 35, 6003 Luzern
Telefon 041 210 12 07

Mail jeannette.belger@proaudito-luzern.ch

 

 

Vereinsreise Rorschach 15.06.-18.06.2026

 

Am Montag, 15. Juni, machten wir uns um 8:30 Uhr auf den Weg Richtung Rorschach. Bei der Autobahnraststätte Affoltern am Albis gönnten wir uns zur Stärkung einen feinen Kaffee mit Gipfeli. Etwas überrascht waren wir, als wir am Montagmorgen um 10 Uhr vor dem Gubristtunnel in einen Stau gerieten. Im Schritttempo ging es bis Dietikon, bevor der Verkehr wieder flüssig wurde.

Gegen Mittag erreichten wir Rorschach. Nach dem Mittagessen im Hotel bezogen wir unsere Zimmer. Die stilvolle Einrichtung wurde dem Namen Hotel Mozart mehr als gerecht. Besonders freuten wir uns über den seitlichen Blick auf den glitzernden Bodensee. Am Nachmittag spazierten wir gemütlich entlang der Seepromenade und entdeckten ein einladendes See-Café, in dem wir gleich einen Tisch für das Abendessen reservierten. Den ersten Reisetag liessen wir anschliessend bei einer gemütlichen Runde Kartenspiele auf der Hotelterrasse ausklingen.

Nach einem reichhaltigen Frühstück im stilvollen Mozart-Ambiente nahmen wir am Dienstag das Schiff nach Bregenz. Die eineinhalbstündige Fahrt über den Bodensee war bereits ein Erlebnis für sich. Bregenz beeindruckte uns mit seinen grosszügigen Plätzen und der weitläufigen Uferpromenade. Schon vom Schiff aus fiel unser Blick auf die berühmte Seebühne. Ein Bummel durch die malerische Altstadt durfte ebenso wenig fehlen wie ein feines Mittagessen. Besonders gefielen uns die vielen kleinen, individuellen Geschäfte mit ihrem aussergewöhnlichen Angebot. Am späten Nachmittag brachte uns der Zug zurück nach Rorschach, das gleich über drei Bahnhöfe verfügt. Den Tag liessen wir erneut bei einem gemütlichen Abendessen im See-Café ausklingen.

Am Mittwoch stand die Insel Lindau auf dem Programm. Wieder genossen wir die Schifffahrt über den Bodensee und beobachteten die zahlreichen Segelboote auf dem Wasser. Lindau in Bayern wirkt im Vergleich zu Bregenz deutlich kleiner, dafür herrschte dort reges touristisches Treiben. Das charmante Städtchen mit seiner langen Geschichte verzauberte uns sofort. Seit 1850 führt die Eisenbahn direkt auf die Insel. Zwischen den historischen Gassen reihten sich Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte aneinander, die zum Verweilen einluden. Nach einem feinen Mittagessen erkundeten wir die Insel gemütlich mit dem «Zügli». Viel zu schnell war es Zeit für die Rückfahrt nach Rorschach. Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir in einem Restaurant auf der anderen Seite des Ortes. Bis zum Sonnenuntergang sassen wir am See und genossen die besondere Stimmung.

Nach einem letzten feinen Frühstück hiess es am Donnerstag Abschied nehmen. Nach dem Auschecken fuhren wir Richtung Vaduz. Vom Rorschacherberg bot sich uns noch einmal ein herrlicher Blick über den Bodensee. Anschliessend führte die Fahrt über Heiden durch das sanft hügelige Appenzellerland nach Liechtenstein. Unser erstes Ziel war das Schloss von Fürst Hans-Adam II. – leider war er gerade nicht zu Hause. Dafür wurden wir mit einer traumhaften Aussicht über Liechtenstein und das Rheintal belohnt. In Vaduz schlenderten wir über die schöne Flaniermeile mit ihren verschiedenen Museen. Besonders beeindruckte uns der Besuch der Schatzkammer, wo wir unter anderem die Fürstenkrone sowie kostbare Fabergé-Eier aus Russland bestaunen konnten. Anschliessend machten wir uns auf den Heimweg und erreichten Luzern um 16 Uhr – diesmal ganz ohne Stau, gesund und munter.

 

Jeannette Belger
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Zytglogge Turm Bern 02.06.2026

 

Am Dienstag, 2. Juni war im Wetterbericht Regen angesagt. Wir hatten jedoch Wetterglück. Der Regenschirm blieb ungeöffnet in der Tasche. Um 10 Uhr trafen wir mit dem Zug in Bern ein und fuhren mit dem Tram zum Zytglogge Turm in der Marktgasse. Die Führerin erwartete uns bereits. Der Wehrturm wurde während den Jahrhunderten mehrmals aufgestockt. Um 1220 erbaut, erhielt er 1770 das barocke Aussehen, wie wir ihn heute kennen.

Zuerst stiegen wir hinauf und genossen die Aussicht über die Altstadt zum Münster hin und auf der anderen Seite zu den Dächern des Bundeshauses.

Der Zytgloggenturm beherbergt eine der ältesten Turmuhren der Schweiz. Ihr Uhrwerk besteht aus fünf kombinierten, in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachten Werken: Das Gehwerk, zwei Schlagwerke und zwei Werke für Figurenspiele. Von der Stundenachse des Gehwerks aus werden die Zeiger über den beiden grossen oberen 12-Stunden-Zifferblättern und die Astrolabiumsuhr angetrieben. Kaspar Brunner baute das Uhrwerk 1530 im Turm zusammen. 1406 kam die Astrolabiumsuhr dazu.

Hans von Thann als goldene Figur schlägt im Turmhelm stündlich die Glocke. Die Uhr zeigt die Stunden, die Wochentage, die Monate und sogar die Mondphasen an. Das Zifferblatt zeigt im Winter die dunklere Seite als im Sommer. Die drehenden Teile bilden den täglichen scheinbaren Umlauf der Sterne, der Sonne und des Mondes ab. Jede Stunde drehen sich die Bärenfiguren im Kreis. Ein wunderbares Schauspiel.

Nach der Führung assen wir im italienischen Restaurant Sempre zu Mittag. Eine Vitrine mit Ferraris, Fussballpokale und die Tapete der Sportgazette erblickten wir zuerst. Das Menu war vorzüglich und das Personal freundlich. Im Anschluss spazierten wir durch die Laubengassen zum Münster. Ein hoher und ein bisschen düsterer Bau, das war mein Eindruck des Münsters. Plötzlich hagelte es nur kurz und wir suchten Schutz in den Lauben. Eine Glace im Bahnhof und schon war es Zeit für den Zug, der uns um 16 Uhr sicher nach Hause brachte.

 

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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Auracast Höranlagen

 

Auracast™ Audioübertragung und Hörunterstützung

In allen Lebensphasen verbinden uns Kommunikation und ein gesundes Gehör miteinander, mit unseren Gemeinschaften und mit der Welt. Die derzeitigen Technologien für Hörhilfen (ALS), wie z. B. Induktionsschleifen, sind für Menschen mit Hörverlust von großem Nutzen, haben aber mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen, die ihren Einsatz einschränken, darunter schlechte Qualität, hohe Kosten und mangelnde Privatsphäre. Die Bluetooth SIG hat eng mit der Hörgeräteindustrie zusammengearbeitet, um die nächste Generation der Hörunterstützungssysteme zu definieren und einzuführen: Auracast™ Broadcast Audio.

Die nächste Generation der Hörunterstützung ist da

Die Hörgeräteindustrie hat sich der Bluetooth®-Technologie zugewandt, um die Herausforderungen herkömmlicher Hörhilfesysteme (ALS) mit Auracast™ Broadcast Audio zu überwinden. Erfahren Sie, warum diese neue Bluetooth-Funktion eine breitere Anwendung und eine höhere Verfügbarkeit von ALS für Menschen mit Hörverlust ermöglicht und gleichzeitig die Anwendbarkeit dieser Systeme für Verbraucher mit allen Hörfähigkeitsstufen erweitert.

 

Audiozugänglichkeit für alle

Auracast™ Broadcast Audio wird ein fortschrittliches, neues Hörhilfesystem sein, das wesentlich einfacher und kostengünstiger zu installieren ist und gleichzeitig eine höhere Audioqualität und mehr Privatsphäre bietet. Die Überwindung der Herausforderungen herkömmlicher ALS-Technologien mit Hilfe einer vertrauten, bewährten Technologie, die in den meisten Audiogeräten von Verbrauchern allgegenwärtig ist, wird den zusätzlichen Vorteil bieten, dass sie eine breitere Anwendung und eine höhere Verfügbarkeit von ALS für Menschen mit Hörverlust ermöglicht und gleichzeitig die Anwendbarkeit dieser Systeme für Verbraucher mit allen Stufen der Hörgesundheit erweitert.

Öffentliche Einrichtungen – darunter Konferenzzentren, Kinos, Verkehrszentren, Gotteshäuser und vieles mehr – werden Auracast™-Audioübertragungen einsetzen, um ein besseres Leben durch besseres Hören für alle zu fördern.

 

Eine Bahnfahrt durch die Schweiz 20.05.2026

 

Schon um 7.45 Uhr am Morgen standen die Teilnehmenden am Bahnhof Luzern parat, um die Bahnfahrt durch die Schweiz zu geniessen. Am Morgen regnete es, im Verlauf des Tages wurde es zunehmend sonnig.

So fuhren wir als erstes Richtung Thun. Mit der kurzen Umsteigezeit in Olten funktionierte es gut. In Thun angekommen spazierten wir zur Rösterei Heer, dort genossen wir ein Café und Gipfeli. Den Kaffee bezieht die Rösterei über die Kooperativen aus verschiedenen Ländern wie Brasilien oder Tansania. Der Kaffee wird in der eigenen Rösterei zubereitet.

Anschliessend fuhren wir weiter nach Fribourg, wo uns strahlender Sonnenschein erwartete. Wir spazierten die Bahnhofstrasse hinunter zur Rue de Romont, wo Marktstände aufgestellt waren. Im Restaurant Da Antonio hatten wir für die Gruppe reserviert. Das Menu war vorzüglich, es gab Huhn an Currysauce mit Reis und Rucola. Auf der Rue de Romont marschierten ganze Gruppen von tschechischen Eishockeyfans vorbei, die das Spiel in Fribourg nicht verpassen wollten.

Nach dem feinen Essen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die einen blieben im Restaurant und die anderen spazierten gemütlich zur Kathedrale. Die Spitzen des Turms sahen wir von Weitem. Die 74 m hohe Kathedrale wurde 1157 gegründet und 1512 als Stiftskirche St. Nikolaus errichtet. Die Reliquien (der Arm) des heiligen Nicolaus wurden von Rom 1506 überführt, 1514 die Hülle angefertigt und 1758 auf den Sockel gestellt. 1924 wurde die Stiftskirche in den Rang einer Kathedrale erhoben.

Um halb vier nahmen wir den Zug Eine Bund kamen pünktlich um 17 Uhr in Luzern an.

Jeannette Belger
Pro Audito Luzern

 

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