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Jahresbericht 2003
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Jahresbericht 2003 des Vizepräsidenten

Geschätzte Mitglieder

2003 war ein turbulentes Jahr. Abwechslungsreich gestaltete sich auch die Generalversammlung 2003. Der Vorstand hat ein neues Gesicht erhalten und besteht aus 7 Personen. Drei Vorstandsmitglieder sind hörbehindert.
Die bereits auf dem Papier bestehenden Kommissionen wurden aktiviert, und die Vorstandsarbeit ist entsprechend aufgeteilt
worden. Die Betriebskommission der Hörmittelzentrale wurde aufgelöst.
Die Baukommission wurde in die Stiftung Hirschhof integriert.

Zur Zeit bestehen folgende Kommissionen:

Sozial- und Personalkommission

Kommission für Öffentlichkeitsarbeit

Finanzkommission



Sinn und Zweck der Aktivierung der genannten Kommissionen war und ist die Aufteilung der bestehenden und zukünftigen Aufgaben auf mehrere Schultern unter Berücksichtigung der vielfältigen Interessen der Hörbehinderten.

Ich bin überzeugt, dass uns der aktive Einbezug aller Vorstandsmitglieder gelungen ist. Massgebend dazu beigetragen haben aber auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen.

Auch im Jahre 2004 wird uns die Arbeit nicht fehlen.

Folgende Projekte stehen an:

Verbesserung unserer Angebote im Dienstleistungsbereich

Weitere Anstrengungen im Bereich Kommunikation

Entscheidungsfindung über den zukünftigen Dachverband "Hörbehinderung"

Statutenrevision



Zusammenarbeit der Dachverbände

Aufgrund der möglichen Auswirkungen des vom Parlament beschlossenen Neuen Finanzausgleichs haben die beiden Dachverbände. pro audito schweiz (vormals BSSV) sowie sonos Schweiz. Verband für Gehörlosen-und Hörgeschädigtenorganisationen entschieden, Gespräche aufzunehmen
mit dem Ziel, eine mögliche Zusammenarbeit oder gar Fusion zu evaluieren. Die beiden Dachverbände sind zugleich Leistungsvertragsnehmer des Bundesamtes für Sozialversicherung. Sinnvoll wird eine solche Zusammenarbeit dann, wenn die Ressourcen für die rund 600'000 Hörbehinderten, d.h. für die leicht bis schwer Hörgeschädigten und für die rund 8’000 Gehörlosen gleichmässig eingesetzt werden. Der Zeitplan sieht vor, dass die beiden Verbände im Jahre 2004 einen Mehrheitsbeschluss für oder gegen eine Zusammenarbeit/Fusion definieren. Die Einführung der Zusammenarbeit/ Fusion ist ab 2005 geplant. Der Entscheid, wie auch immer er ausfallen mag, wird nicht nur die Arbeit der beiden Dachverbände beeinflussen, sondern auch die Aufgaben der angeschlossenen Vereine.
Eine Fusion ist nicht immer etwas Negatives. Wir können verstärkt auf unsere Anliegen hinweisen. Eine Zusammenarbeit der beiden
Dachverbände kann auch Synergien freilegen. Andererseits besteht die Möglichkeit, Doppelspurigkeiten zu analysieren und Abläufe zu optimieren. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist.

Vizepräsident
Hans Rudolf Tschupp


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