Organisation für Menschen mit Hörproblemen

Wanderung Frutt

Die Wanderung vom 10. August 2019 mit dem Ziel Melchseefrutt-Distelboden-Balmeregghorn-Erzegg-Fachshubel-Tannendamm-Melchseefrutt war definitiv etwas für Optimistinnen und Optimisten. Noch am Bahnhof Luzern entschied die Gruppe einstimmig, dass wir trotz garstigem, grau nassem Wetter losziehen. Sämtliche Wetterapps wurden der Reihe nach konsultiert, das optimistischste zeigte erste Aufhellungen gegen Mittag. Die dreieinhalb Meter Sichtweite auf der Frutt waren dann auch für uns etwas wenig, aber mit feinem Capuccino, Gipfeli und einem immer deftiger werdenden „Tschau Sepp“ verging die Zeit in der Lounge des Frutt Spa wie um Flug. Nach ein paar Verlängerungen bis zum Entscheid, ob wir weiter warten oder zurückfahren, wurde unsere Zuversicht belohnt. Die Sichtweite betrug plötzlich einige Dutzend und dann einige hundert Meter, der Nebel lichtete sich und das kurze Zeitfenster mit ein paar blauen Flecken am Himmel und sogar einigen Sonnenstrahlen galt es zu nutzen.

Natürlich änderten wir unsere Routenpläne und peilten bescheiden das Restaurant am Tannsee an. Schnell ein paar Fotos bei gutem Licht und guter Sicht und dann an ein Zobig ins Restaurant. Nach letzten Strahlen tauchte die Szenerie wieder in dichten Nebel, aber mit geballter Bergerfahrung fanden wir problemlos wieder zurück auf die Frutt.

Die gemütliche Heimreise endete mit der Erkenntnis (einmal mehr), dass ein Tag immer so schön ist, wie man/frau ihn macht. Optimistinnen und Optimisten fällt das leichter. 

 

Michiel Aaldijk

pro audito luzern