Organisation für Menschen mit Hörproblemen

Reisebericht Wien

Wir starteten unsere Wienreise am Montagmorgen, 15. Mai 2017. Insgesamt waren wir 9 Personen. Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach Zürich und stiegen auf die ÖBB um, die uns direkt nach Wien führte. Wir vertrieben uns die Zeit mit lesen, plaudern und Essen im Restaurant.
Um 18.30 Uhr kamen wir auf dem Hauptbahnhof in Wien an. Anschliessend bezogen wir unsere Zimmer, die waren einfach und sauber. Anschliessend plagte uns der Hunger. Wir fanden dank der Beschreibung des Rezeptionisten ein gemütliches Restaurant mit zahlreichen Biersorten und hervorragender Küche.
Alle waren müde und schliefen bald ein. Am Morgen erwartete uns ein reichhaltiges Zmorgebuffet. Es hatte für jeden Geschmack etwas dabei. Der Naschmarkt auf dem Weg zum Zentrum bietet allerlei Waren und Köstlichkeiten an. Weil wir früh starteten, hatte es wenige Leute. Danach erkundeten wir die Stadt mit dem Bus. Die Stadtrundfahrt führte uns zu bekannten alten Gebäuden. Zwischendurch machten wir in einem Wiener Café halt und genossen den Kaffee mit Kuchen. Mit einer anderen Linie fuhren wir zum Prater. Einige stiegen in die Kabine des Riesenrads und bewunderten die Aussicht von oben auf die Stadt Wien. Im Park des Praters wachsen viele Rosskastanienbäume, wo wir mit dem Vierervelo eine Rundfahrt unternahmen.
Danach besuchten wir den Stefans-Dom. Bis zur Turmspitze erklommen Heinz und ich 343 Stufen. Dieser Aufstieg wurde mit einer phantastischen Rundsicht belohnt. Wir schlenderten anschliessend durch die Stadt und assen später gemütlich zu Abend. Wien hat tolle, einfache und schmackhafte Restaurants. Das Personal war immer sehr freundlich. Es hing eine angenehme Atmosphäre in der Luft. Einfach wunderbar.
Am nächsten Tag stand das Schloss Schönbrunn auf dem Programm. Ich kannte es von Fotos, aber in Wirklichkeit war es viel grösser. 1441 Zimmer, 390 davon aufwendig eingerichtet. Decken und Wände sind mit Gold verziert. Unbeschreiblich schön. Der Park ist so gross, dass man den ganzen Tag darin spazieren kann. Auf dem Areal ist ein grosses Gästehaus, grosse Gewächshäuser, der älteste Zoo auf der Welt und auf dem Hügel eine Aussichtsplattform, wo wir auf die Stadt blickten. Mit dem Besuch des Schlosses und dem Rundgang durch den Schlossgarten erhielten wir einen Eindruck, wie die kaiserliche Familie damals lebte.
Am Abend assen wir gemeinsam zu Abend und am Donnerstag, den 18. Mai 2017 ging es wieder nach Hause.
Die Reise war einfach toll. Ich glaube, es hat allen gefallen. Das Wichtigste ist aber, dass alles gut gegangen ist und alle gesund wieder nach Hause gekommen sind.


Jeannette Belger