Organisation für Menschen mit Hörproblemen

KKL Besichtigung

Anstelle des Besuchs der Grossen Stadtratssitzung am 13. Februar 2020, besichtigten wir an diesem Morgen das KKL.
Das weltberühmte Konzerthaus von Jean Nouvel hat alle begeistert. Unsere Führerin Frau Gonzalez hätte den ganzen Tag über das KKL erzählen können. Soviel gibt es zu berichten. Sie hat sich aber auf eine Stunde beschränkt.
Es gibt 3 Trakte: Der Museumstrakt, der Veranstaltungstrakt und der Konzerttrakt, alles in einem Haus. Die Grenzen werden mit Wasser durch das ganze Gebäude abgegrenzt und durch Brücken begehbar gemacht. Da gibt es einige Anekdoten, wo Besucher in das Wasser gefallen sind. Das ganze Haus wird von einem riesigen Dach geschützt, welches die Form eines Flügels hat. Es misst zwei Fussballfelder.
Der Eingangsbereich zum Konzertsaal im Parterre wirkt in weinrot dunkel und ist niedrig gebaut. Dadurch wirkt der Konzertsaal noch heller, gewaltiger und imposanter. Im Saal wird der Schall geschluckt, sodass die Akustik einmalig ist. Die Form des Saals gleicht einer Schuhschachtel und fasst 1800 Personen. Die Akustik wird für jedes Konzert und je nach Anzahl Zuschauer neu angepasst. Aber… in diesem Saal fehlt eine Höranlage. Zurzeit kann eine schwerhörige Person nicht das ganze Konzert wahrnehmen. Genau das möchten wir ändern.
Im 3. Stock befindet sich das Pausenfoyer. Die Panoramafenster auf alle Seiten sind wie eine Postkarte, so die Idee von Jean Nouvel. Das Haus ist ein Bijou. Der schönste Ort für mich ist die Dachterrasse. Hier hat man eine fantastische Aussicht auf Luzern, Umgebung und die Berge.
Am Schluss gab es eine Fragerunde. Wie wird dieses grosse Haus geheizt? Eine Herausforderung. Gibt es immer noch Sonnenkollektoren auf dem Dach? Platz hat es, aber die gibt es leider nicht mehr. Und zu guter Letzt. Wir möchten mit dem KKL Kontakt aufnehmen und über eine Installation einer Höranlage Gespräche führen.
Danach genossen wir in der Seebar ein Café und alle waren sich einig. Es war sehr interessant, die Geschichte des KKL zu hören.

Jeannette Belger
Pro audito luzern